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Campingzelte: Worauf man beim Kauf achten sollte

Posted by admin on April 27, 2010
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Folgende Dinge sollte man beim Kauf eines Zeltes überprüfen: Die Zeltform, das Platzangebot, die Stabilität, Wasserdichtigkeit und Gewicht. Nur wenn all diese Kriterien einer Überprüfung standhalten, wird man mit dem Kauf auf lange Sicht zufrieden sein können. Als erstes ist zu überlegen, welchen Platzbedarf man hat. Auch wenn bei Zelten meistens Personenzahlen genannt werden, so sagen diese wirklich nur aus wie viele Personen das Zelt aufnimmt, Stauräume für Gepäck sind nicht berücksichtigt. Vorteile bieten hier Zelte mit Apsis, im günstigsten Fall sogar mit zwei Vorzelten. Die Wahl der Zeltform ist also nicht zu vernachlässigen. Die meistens angebotenen Zelte sind das Tunnel- und das Kuppelzelt. Bei letzterem bilden zwei gekreuzte Gestängebögen das Basiszelt, der dritte Bogen errichtet die Apsiden. Dieser Typ Zelt ist besonders bei Camping-Neulingen beliebt, da er einfach aufzubauen ist, nur wenige Verankerungen braucht und sich auch für problematischere Böden eignet. Aus zwei hintereinander montierten Gestängebögen bildet sich dagegen die Basis für das Tunnelzelt, zusätzliche Stangen bilden das manchmal recht große Vorzelt, ein Pluspunkt für Reisende mit viel Gepäck. Nachteil der Tunnel- und Kuppelzelte ist die recht hohe Windangriffsfläche, im Zusammenspiel mit geringer Stabilität durch die wenigen Gestängebögen. Die Windangriffsfläche kann lediglich durch einen Aufbau in Windrichtung optimiert werden, was oft nicht zu bewerkstelligen ist. Um diese Problematik zu umgehen, empfiehlt sich ein geodätisches Zelt, die Weiterentwicklung des Kuppelzeltes. Durch meistens vier mehrmals gekreuzte Stangen, entsteht eine höhere Wetterstabilität und oftmals mehr Bewegungsfreiheit im Inneren. Nachteil dieser Zeltart ist der höhere Arbeits- und Zeitaufwand beim Aufbau und das höhere Gewicht. Die Wasserdichtigkeit ist eines der wichtigsten Qualitätsmerkmale beim Zelt. Die angegebene Wassersäule zeigt an, welchen Wasserdruck das Außenzelt aushalten muss, bevor Nässe eintritt. Auch für den Zeltboden ist diese Angabe von großer Bedeutung, da durch das Gewicht das er aushalten muss ein höherer Wert erforderlich ist. In Gegenden die regenintensiver sind, garantiert eine Wassersäule von 8000 – 10000 mm Trockenheit im Zeltinneren. Für Gegenden mit weniger Regen reicht eine Zeltboden-Wassersäule von 5000 mm, die Empfehlung für das Außenzelt liegt bei 3000 – 5000 mm. Zu beachten ist allerdings die straffe Spannung des Überzelts, Mulden und Falten sind zu vermeiden. Beim Zelt ist die Beschichtung für die Wasserdichtigkeit enorm wichtig. Dies hat allerdings einen Haken: Eine PU-Beschichtung wird mehrlagig aufgetragen, was dann allerdings die Reißfestigkeit des Gewebes nachteilig beeinflusst. Einem gerissenen Zelt nützt der beste Wassersäulenwert recht wenig. Eine sehr hochwertige, allerdings auch recht teure Beschichtung ist eine aus Silikon. Diese beeinflusst nicht die Gewebefestigkeit, lässt die UV-Beständigkeit steigen und Niederschläge perlen besser ab. Die bereits besprochene Windfestigkeit wird nicht nur von der Zeltform beeinflusst sondern auch in erheblichem Maß vom Gestänge, welches das Zelt in Form halten muss. Den optimalen Kompromiss zwischen Stabilität und Flexibilität erreicht man mit einem Aluminium-Gestänge, auf Fiberglasgestänge sollte verzichtet werden, wegen der geringen Stabilität. Inzwischen sind auch hülsenlose Gestänge erhältlich, die die Schwachstellen der Gestängeverbindungen ausmerzen. Der letzte Gedanke sollte dem Gewicht des Zeltes gelten. Aber auch hier sind Kompromisse vonnöten, denn ein leichtgewichtiges Zelt ermöglicht zwar komfortables Tragen, zeigt aber Minuspunkte bei Platz, Stabilität und Wasserdichte. Am besten kann man zelte aber immer noch am Rucksack Transportieren.

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Summer Theater

Posted by admin on March 30, 2010
Categories: Uncategorized

Ich verbitte mir jegliche Einmischung in die inneren Angelegenheiten
Italiens, ist das klar?!” so der italienische Abgeordnete gestern in der Talkrunde. Ich hab gedacht ich bin im falschen Film. Was soll
das? Selbstverständlich haben die Bürger der europäischen
Gemeinschaft das Recht (IMHO sogar die Pflicht) sich kritisch mit den
inneren Angelegenheiten Europas auseinanderzusetzen. Anscheinend
fühlen sich manche leider gleich bepisst, wenn man deren Zustände
hinterfragt.
Nun, soweit ich mich erinnere, war der Typ aus der konservativen
Ecke. Ob an seiner Stelle Stoiber, Merkel, Merz und v.a. Koch sich
anders verhalten hätten?
Ferner denke ich, daß eigentlich genau das passiert ist!
(Einmischung) Icon Wink in Summer Theater
Ich hätte da drei Theorien über die Reaktion unseres Kanzlers:
1. Er ist persönlich etwas angefressen. Als erstes muß sich ein
deutscher SPD – Abgeordneter im EU-Parlament von Berlusconi
beleidigen lassen. Daraufhiin vergibt man B. großzügig… denn als
nichts anderes kann man die Reaktion auf das Telefonat beschreiben.
Dann folgt ein Gezeter von B., er “habe sich gar nicht entschuldigt”.
Irgendwann entschuldigt er sich wohl quasi in “aller Stille” beim
Präsidenten des EU-Parlaments, nicht aber vor den Abgeordneten.
Dann fängt dieser drittklassige Regionalpolitiker aus B.s Mannschaft
an zu stänkern, ohne das B. ihm gleich den Kopf abreißt.
Also rein persönliche Gründe.
2. Populistische Motive. Der Kanzler hätte das auf kleinerer Flamme
gekocht (wie gesagt, lediglich ein drittklassiger
Regionalpolitiker…), wenn nicht die Bild davon Wind bekommen hätte.
Also setzt man sich an die Spitze des Mobs…
3. Beide Aktionen, also B.s Pöpeleien im EU-Parlament und Stefanies
Äußerungen und die Raektion des Kanzlers, schwächen Berlusconi.
Außenpolitisch vor allem seine Rede im EU-Parlament, innenpolitisch
der befürchtete Schaden durch ein Boykott der Touristen.
Soweit meine Theorie… Icon Smile in Summer Theater
Imho wird das ganz eh recht aufgebauscht, da hat der Artikel völlig
recht. Auch wenn imho die Reaktion des Kanzlers richtig war, so
dürfte es aufs “gemeine Volk” kaum Auswirkungen haben. Vielleicht 5%
weniger Urlauber aus D, aber nichts tragisches.

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